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Agentic Software Engineering 

Softwareentwicklung mit KI neu denken

KI verändert den gesamten Software Development Lifecycle. ICS integriert AI Coding und agentische Entwicklungsansätze gezielt in bestehende Prozesse und schafft so schnellere Entwicklungszyklen, weniger Routineaufgaben und mehr Fokus auf Qualität. 

Von AI Coding zu Agentic Software Engineering

KI-gestützte Softwareentwicklung geht heute weit über einzelne Codevorschläge hinaus. Moderne KI-Agenten können Anforderungen analysieren, Aufgaben planen, Code generieren, Tests erstellen, Fehler untersuchen und Dokumentationen aktualisieren.

Agentic Software Engineering überträgt diesen Ansatz auf den gesamten Software Development Lifecycle. KI wird damit vom reinen Coding-Assistenten zum aktiven Bestandteil des Entwicklungsprozesses.

Entwickler bleiben dabei die verantwortliche Instanz. Ihre Rolle verschiebt sich stärker in Richtung Architektur, Steuerung, fachliche Entscheidungen und Qualitätssicherung.

UNVERBINDLICHES BERATUNGSGESPRÄCH BUCHEN

Wenn Softwareentwicklung zum Engpass wird

Mehr Anforderungen, komplexere Systeme und begrenzte Entwicklungskapazitäten: Neue Funktionen sollen schneller verfügbar sein, während bestehende Anwendungen weiterentwickelt, modernisiert und zuverlässig betrieben werden müssen. Gleichzeitig binden repetitive Tätigkeiten wertvolle Entwicklungsressourcen.

Typische Herausforderungen sind:

  • Lange Entwicklungs- und Releasezyklen
  • Fehlende Entwicklungskapazitäten
  • Steigende Entwicklungs- und Wartungskosten
  • Wachsende technische Schulden und Legacy-Code
  • Hoher Aufwand für Testing, Reviews und Dokumentation
  • Wissensverlust in komplexen Softwareprojekten

KI im gesamten Software Development Lifecycle 

Von der Anforderung bis zum Betrieb: KI unterstützt Entwicklungsteams entlang des gesamten Softwarelebenszyklus. 

Requirements Engineering

Anforderungen analysieren, strukturieren und daraus User Stories, Akzeptanzkriterien und technische Spezifikationen ableiten. 

Architektur & Softwaredesign

Bestehende Systeme und Abhängigkeiten analysieren, Architekturvarianten bewerten und technische Konzepte vorbereiten.

Entwicklung & AI Coding

Code generieren, bestehende Komponenten erweitern, Fehler beheben und Entwickler durch AI Pair Programming unterstützen.

Testing & Qualitätssicherung

Testfälle und Testdaten generieren, Testabdeckung verbessern und Fehler frühzeitig erkennen.

Code Review & Refactoring

Codeänderungen analysieren, Qualitätsprobleme identifizieren und technische Schulden systematisch reduzieren.

Legacy Software

Gewachsene Codebasen verstehen, Abhängigkeiten sichtbar machen und Modernisierung sowie Migration vorbereiten.

Dokumentation & Wissen

Code, APIs und Architekturentscheidungen dokumentieren und Entwicklungswissen langfristig verfügbar machen.

DevOps & CI/CD

Build-, Test-, Analyse- und Deployment-Prozesse intelligent unterstützen und wiederkehrende Aufgaben automatisieren. 

Wir integrieren KI entlang des Software Development Lifecycle und verbinden moderne AI-Development-Ansätze mit professionellem Software Engineering.

Unsere Leistungen für Agentic Software Engineering

AI-Development-Potenzialanalyse

Wir analysieren Ihre Entwicklungsprozesse und identifizieren konkrete Einsatzmöglichkeiten für KI und Software-Engineering-Agenten.

AI Coding & Entwicklungsworkflows

Wir führen KI-gestützte Entwicklungsworkflows ein und integrieren sie sinnvoll in den Arbeitsalltag Ihrer Entwicklungsteams.

Agentic Development

KI-Agenten übernehmen definierte Entwicklungsaufgaben, planen Arbeitsschritte und führen diese innerhalb klarer technischer und fachlicher Leitplanken aus.

Integration in Ihre Toolchain

Wir verbinden KI mit bestehenden Entwicklungsumgebungen, Repositories, Ticketing-, Testing- und CI/CD-Systemen.

Individuelle KI-Agenten für die Entwicklung

Wir entwickeln spezialisierte Agenten und Workflows für Ihre individuellen Entwicklungsprozesse und Anforderungen.

AI Governance & sichere Nutzung

Wir definieren Leitplanken für Modelle, Unternehmensdaten, Code, Berechtigungen und den verantwortungsvollen Einsatz von KI.

Qualitätssicherung für AI-generated Code

Wir etablieren Tests, Reviews, Qualitätskriterien und Kontrollmechanismen für KI-generierte Ergebnisse.

Enablement & Skalierung

Wir unterstützen Entwicklungsteams bei der Einführung und übertragen erfolgreiche Ansätze auf weitere Projekte und Teams.

Agentic Software Engineering

Mit zunehmender Autonomie verändert sich die Rolle von KI im Entwicklungsprozess.

AI Coding Assistant
Unterstützt bei einzelnen Aufgaben wie Codevorschlägen, Erklärungen oder Testfällen.

AI Pair Programming
Entwickler und KI bearbeiten eine Aufgabe gemeinsam. Der Mensch steuert und bewertet die Ergebnisse.

Coding Agent
Erhält ein definiertes Ziel und plant und bearbeitet mehrere zusammenhängende Arbeitsschritte.

Agentic Software Engineering
KI-Agenten werden systematisch in Entwicklungsprozesse integriert und können innerhalb definierter Leitplanken komplexere Aufgaben übernehmen.

Von der Analyse zum produktiven AI-Development-Workflow

Unser Vorgehen

 1. Entwicklungsprozess analysieren

Wir betrachten bestehende Entwicklungsprozesse, Tools, Systeme und typische Engpässe. 

 

2. Potenziale identifizieren

Wir bestimmen, bei welchen Aufgaben KI einen konkreten Mehrwert für Entwicklungsteams schaffen kann.

3. Tools & Leitplanken definieren

Geeignete Modelle und Werkzeuge werden ausgewählt und Anforderungen an Datenschutz, Sicherheit, Qualität und Nutzung definiert.

4. AI-Development-Workflows integrieren

KI-Assistenten und Agenten werden in IDE, Repository, Ticketing, Testing, Dokumentation und weitere Entwicklungswerkzeuge eingebunden.

5. Qualität absichern

Tests, Reviews, Akzeptanzkriterien und definierte Qualitätsmechanismen sichern KI-generierte Ergebnisse systematisch ab.

6. Skalieren & weiterentwickeln

Erfolgreiche Workflows werden optimiert und auf weitere Teams, Anwendungen und Entwicklungsbereiche übertragen.

Wie wir beim Aufbau einer AI Infrastructure vorgehen

Der Aufbau einer Datenplattform erfolgt schrittweise und orientiert sich an den bestehenden Systemen und Anforderungen.

1. Bestehende Daten und Systeme analysieren
Welche Daten liegen wo? Welche Systeme sind relevant? Welche Informationen werden tatsächlich benötigt?

2. Datenquellen anbinden
Maschinen, Anwendungen und Datenbanken werden angebunden, sodass Daten zentral verfügbar sind.

3. Daten strukturieren und aufbereiten
Daten werden vereinheitlicht, bereinigt und in eine nutzbare Form gebracht.

4. Zugriff und Nutzung ermöglichen
Die Daten werden so bereitgestellt, dass sie in Anwendungen, Auswertungen oder bestehenden Systemen genutzt werden können.

5. Grundlage für weitere Anwendungen schaffen
Auf dieser Basis können weitere Themen aufgebaut werden, z. B. Automatisierung oder KI-Anwendungen.

Wo AI Infrastructure benötigt wird

Eine Datenplattform wird immer dann relevant, wenn Unternehmen merken, dass vorhandene Daten zwar existieren, aber im Alltag nicht sinnvoll genutzt werden können. Das ist häufig der Fall, wenn mehrere Systeme parallel laufen und Informationen nicht zusammengeführt werden.

Typischerweise zeigt sich das in Produktionsumgebungen, in denen Maschinendaten anfallen, während parallel ERP- oder MES-Systeme genutzt werden und zusätzliche Informationen in Dokumentationen oder Protokollen liegen. Entscheidungen basieren dann oft auf einzelnen Ausschnitten, nicht auf einem vollständigen Bild.

Spätestens wenn neue Anforderungen entstehen – etwa bessere Auswertungen, automatisierte Prozesse oder der Einsatz von KI – wird deutlich, dass die bestehende Datenbasis nicht ausreicht. Genau an diesem Punkt wird eine AI Infrastructure notwendig, um Daten systemübergreifend nutzbar zu machen und eine verlässliche Grundlage für weitere Anwendungen zu schaffen.

Mehr Code ist nicht automatisch bessere Software

KI kann Entwicklungsprozesse erheblich beschleunigen. Damit steigen gleichzeitig die Anforderungen an Architektur, Testing, Codequalität und technische Leitplanken.

Unser Ziel ist deshalb nicht, möglichst viel Code mit KI zu erzeugen.

Wir verbinden AI Coding mit professionellem Software Engineering, damit Geschwindigkeit, Wartbarkeit und Qualität gemeinsam steigen.

Warum ICS?

KI trifft auf Software-Engineering-Erfahrung

Agentic Software Engineering braucht mehr als neue KI-Tools. Erfolgreiche KI-gestützte Entwicklung setzt fundiertes Wissen in Softwarearchitektur, Requirements Engineering, Testing, Qualitätssicherung, DevOps und Systemintegration voraus.

ICS verbindet diese Software-Engineering-Kompetenz mit modernen KI-Technologien. Wir unterstützen Unternehmen dabei, KI sinnvoll in bestehende Entwicklungsprozesse zu integrieren und neue AI-Development-Workflows nachhaltig aufzubauen.

 

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Wo liegt der Unterschied zwischen GitHub Copilot, AI Coding und Agentic Software Engineering?

Ein Coding-Assistent unterstützt Entwickler innerhalb ihrer IDE, beispielsweise bei Codevervollständigung, Erklärungen oder der Generierung einzelner Funktionen. Agentic Software Engineering geht darüber hinaus. Ein Agent erhält ein Ziel, zerlegt dieses in Arbeitsschritte und kann beispielsweise Code analysieren, Dateien verändern, Tests ausführen und Ergebnisse iterativ verbessern.

Für Unternehmen stellt sich deshalb weniger die Frage, welches einzelne Tool eingesetzt wird. Relevant ist vielmehr, welche Autonomie KI innerhalb des Entwicklungsprozesses erhalten soll und welche technischen und organisatorischen Leitplanken dafür notwendig sind.

Welche Entwicklungsaufgaben sollten wir überhaupt an KI-Agenten übertragen?

Besonders geeignet sind Aufgaben, deren Ziel und gewünschtes Ergebnis klar beschrieben und automatisiert überprüft werden können. Dazu gehören beispielsweise Testgenerierung, Dokumentation, definierte Refactorings, Fehleranalyse oder klar abgegrenzte Implementierungsaufgaben.

Je größer die Auswirkungen einer Entscheidung auf Architektur, Sicherheit oder fachliche Logik sind, desto wichtiger bleibt die menschliche Kontrolle. ICS analysiert deshalb zunächst den Entwicklungsprozess und priorisiert Einsatzfelder nach Nutzen, Automatisierbarkeit und Risiko, statt möglichst viele Aufgaben an KI zu übertragen.

Wie verhindern wir, dass KI zwar mehr Code produziert, aber unsere technische Schuld erhöht?

Die Produktivität eines KI-gestützten Entwicklungsteams sollte nicht allein anhand der erzeugten Codemenge bewertet werden. KI-generierter Code muss denselben Architektur-, Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen entsprechen wie manuell entwickelter Code.

Dazu gehören unter anderem verbindliche Coding Guidelines, automatisierte Tests, statische Codeanalyse, definierte Architekturregeln, Reviews und klare Akzeptanzkriterien. Je autonomer Agenten arbeiten, desto wichtiger werden automatisierbare Qualitätsprüfungen als Leitplanken des Entwicklungsprozesses.

Können wir Agentic Software Engineering in unsere bestehende Toolchain integrieren?

In vielen Fällen ja. Agentische Entwicklungsworkflows können mit Entwicklungsumgebungen, Git-Repositories, Ticketing-Systemen, Testframeworks, Dokumentation und CI/CD-Pipelines verbunden werden.

Dabei sollte nicht die bestehende Toolchain für KI neu aufgebaut werden. Sinnvoller ist es, zu prüfen, an welchen Stellen KI bestehende Abläufe ergänzen kann und welche Zugriffsrechte sie benötigt. Gerade der Zugriff auf Source Code, Repositories, Tickets oder produktionsnahe Systeme muss bewusst gesteuert werden.

Können wir Agentic Software Engineering auch bei Legacy-Software einsetzen?

Gerade dort kann KI interessant sein. In gewachsenen Systemen fehlt häufig aktuelles Wissen über Abhängigkeiten, Architekturentscheidungen oder einzelne Komponenten. KI kann große Codebasen analysieren, Strukturen erklären, Dokumentation erzeugen und Tests für bestehendes Verhalten vorbereiten.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Legacy-Code automatisch modernisiert werden sollte. Zunächst muss verstanden werden, welches Verhalten erhalten bleiben muss, welche technischen Schulden tatsächlich relevant sind und wo eine Modernisierung wirtschaftlich sinnvoll ist. KI beschleunigt diese Analyse und kann anschließend Refactoring und Migration unterstützen.

Wie gehen wir mit vertraulichem Source Code und Unternehmensdaten um?

Bevor KI-Tools Zugriff auf Source Code oder Entwicklungsdaten erhalten, müssen Datenflüsse, Berechtigungen, verwendete Modelle und Betriebsmodelle geklärt werden. Besonders relevant ist, welche Informationen externe Dienste verarbeiten dürfen und welche Daten das Unternehmen nicht verlassen sollen.

Abhängig von den Anforderungen können unterschiedliche Modelle, Entwicklungswerkzeuge und Betriebsvarianten sinnvoll sein. Deshalb gehört die technische und organisatorische Governance für uns zur Einführung von AI Development dazu und nicht erst zu einer nachgelagerten Compliance-Prüfung.

Wie messen wir, ob KI unsere Softwareentwicklung tatsächlich verbessert?

Nicht allein über die Anzahl generierter Codezeilen. Sinnvoller sind Kennzahlen entlang des Entwicklungsprozesses, beispielsweise Durchlaufzeiten von Aufgaben, Zeitaufwand für Tests und Reviews, Fehlerquoten, Deployment-Frequenz oder der Aufwand für wiederkehrende Entwicklungsaufgaben.

Für einen Pilot sollte deshalb bereits vor der Einführung festgelegt werden, welches Problem gelöst und anhand welcher Kriterien der Erfolg bewertet wird. So lässt sich entscheiden, welche AI-Development-Workflows anschließend skaliert werden sollten.

Müssen wir unsere Entwickler zu KI-Experten machen?

Nein. Entwicklungsteams müssen jedoch verstehen, wo KI zuverlässig unterstützt, wie Ergebnisse geprüft werden und welche Informationen an Modelle oder Agenten übergeben werden dürfen. Gleichzeitig verändert sich die Entwicklungsarbeit: Gute Anforderungen, Kontext, Tests und überprüfbare Akzeptanzkriterien werden wichtiger.

Deshalb gehört neben der technischen Integration auch das Enablement der Entwicklungsteams zu einer nachhaltigen Einführung.

Softwareentwicklung mit KI neu gestalten 

Beschleunigen Sie Entwicklungsprozesse, reduzieren Sie repetitive Aufgaben und schaffen Sie neue Kapazitäten für Architektur, Innovation und Qualität.